Sonntag, 15. Juli 2018

📑 Exoplanet 2 - Lichtsturm - von Armin Weber

Klappentext:

Saturnmond Titan, Forschungsstation Apache One, 31.03.2105.
John Satcher, William Leery und Bence Király erleben eine herbe Enttäuschung. Das Raumschiff, das sie zur Erde bringen soll, erreicht zwar auf den Tag genau Titan, doch wie sich herausstellt, liegen die Dinge anders als erwartet.

Die Roboterpiloten Eddie und Teller überbringen den Männern eine schlechte Nachricht. Auf einem ominösen Kristallplaneten im Wega-System laufen Machenschaften weiter, wo sie Nummer 2 doch für überwunden glaubten?

Offenbar ist es dieser genauso raffinierten wie teuflischen künstlichen Intelligenz gelungen, sich eine Hintertür offen zu halten. Alle Gewissheiten, die John seit zwei Tagen beruhigen, sind mit einem Schlag dahin. Eddie und Teller erläutern, welche Gefahren sich auf dem Kristallplaneten für die Menschen zusammenbrauen.

Eddie eröffnet John einen Weg, in die Geschehnisse einzugreifen. Einen Weg, von dem die Männer bisher nicht einmal zu träumen wagten. Nehmen sie Eddies Vorschlag an, werden sie in eine unfassbar fremde Welt geführt; lehnen sie ihn ab, wird das Schicksal der ohnehin so kärglichen Menschheit auf einem fernen Planeten entschiede…von einer künstlichen Intelligenz, die keine Gefühle kennt, kein Erbarmen und keine Gnade.

Armin Weber lebt in der Nähe Berlins und verfasst seit Jahren Science Fiction-Thriller. Der vorliegende Band ist der vierte Sci-Fi-Roman. Bisher erschienen: DER ZEHNTE PLANET, ANGRIFF sowie Exoplanet – Mission Kepler-438 b.

Nachdem ich vom ersten Teil
„Exoplanet – Mission Kepler-438 b“
schon so begeistert war, war ich auf diesen Teil mehr als gespannt.
Am Ende von Teil 1 hatte ich ja schon so einige Verdachtsmomente, auf die ich gerne eine Antwort gehabt hätte.
Antworten habe ich auch alle hier bekommen, einige wie schon gedacht, andere entwickelten sich auf andere Weise. Aber alles machte Sinn und war nachzuvollziehen.
Also wieder eine runde und spannende Geschichte, die nahtlos an Teil 1 anschließt. Das ließ mich als Leser sofort wieder mitten drin dabei sein, als wäre ich gar nicht weg gewesen.
Zum Verlauf der Geschichte will ich jetzt auch gar nichts weiter schreiben, da der Klappentext schon wieder sehr ausführlich ist und welchen vorgeschlagenen Weg von Eddie die Crew nehmen wird kann sich ja auch sicher jeder denken.
Hier muss die Crew von Apache One nun verhindern das Nummer 2, die künstliche Intelligenz, wieder zum Leben erweckt wird.
Meiner Meinung nach hätte der Klappentext auch ruhig kürzer sein können, aber das hatte ich auch schon beim ersten Teil angemerkt. 
Vielleicht kann der Autor sich ja genauso schlecht kurz halten wie ich. ;)

Der Autor schafft es auch im 2. Teil wieder mit einer guten Mischung aus Humor, Spannung und tollem Kopfkino eine fremde Welt aufzubauen. Trotz Sci-Fi gibt es auch hier wieder nur soviel Technik, das man die Geschichte als Leser auch ohne eine NASA-Ausbildung verstehen und nachvollziehen kann.
Der fremde Kristallplanet bleibt trotzdem fremdartig und es ist interessant ihn und seine Eigenarten zu entdecken. Aber das passiert ganz nebenbei, ohne von der Geschichte abzulenken.
Schaffen es tatsächlich drei Männer, 2 wohlgesinnte Roboter mit einer kleinen Drohnenarmee und den Mutanten „Mada 2“ und „Ave“ tatsächlich die Menschheit endgültig von Nummer 2 zu befreien?
Gegen eine Armee von Kampfrobotern, einer Supermaschine von einem humanoiden Roboter und alten Feinden?
Der Leser wird es erfahren!

Genau wie der erste Teil ließ mich dieser zweite Teil auch wieder nachdenklich zurück.
Schon heute regt man sich über Facebook, Google, Twitter und wie sie alle heißen auf. Was die alles können und welche Daten die von einem sammeln – aber wie weit wird die Technik noch gehen?
Wie weit wird die Technik im 22. Jahrhundert sein? ……

Zitate:
- Wie viel Leid hätte sich vermeiden lassen, wäre die künstliche Intelligenz nie zu dieser tyrannischen Großmacht geworden, die schließlich in Nummer 2 ihre bösartige Verkörperung fand!
(Seite 170)

- „[…] Seit mir Nummer 2 diesen Chip eingesetzt hat, bin ich nicht mehr ich selbst. […]“
 (Seite 190)

- „ […] Sie würde zu einer wahrhaft kosmischen Herrscherin mutieren. […]“
(Seite 312)

Auch wenn ich das nächste Jahrhundert nicht mehr erleben werde, so hoffe ich doch, das die Technik nie solche Ausmaße annehmen wird, denn dagegen sind Facebook und Co nur ein Mückenstich.

Mein Fazit:
Eine spannende Geschichte mit viel Kopfkino, bei der trotz der bedrohlichen Technik der Humor nicht fehlt.
Man kann diesen zweiten Teil auch ohne den ersten lesen, aber es wäre nicht das Gleiche.
Ein Buch das zum Nachdenken anregt und der 3. Teil schon in den Startlöchern steht – gut so, denn ich habe wieder neue Fragen, auf die ich gerne eine Antwort hätte.
To be continute!
Hier gibt es meine volle Empfehlung!

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Ausgabe mit neuem Cover! mit Blick ins Buch
Exoplanet 2 - Lichtsturm 
Ausgabe - Taschenbuch
Seiten - 364
ISBN - 978-1-52189215-2
Erschienen - Juli 2017
Verlag - Independently published


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