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Liebe Autoren und Verlage,
zurzeit bin ich mit Rezensions-Bücher ausgebucht und bitte um eine Pause.
Sprich, ich nehme erst mal keine neuen Anfragen an.
Wenn ich wieder Platz habe, werde ich diesen Text löschen.
Vielen Dank für Euer Verständnis und natürlich auch das ich Eure Bücherlesen darf
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Montag, 23. April 2018

📑 Das Grün umschlingt das Eisen - von Jan C. Sander

Klappentext: 

In einer Highfantasy-Welt, welche die Moderne erreicht hat, ermittelt der Halbelf Serahil in einem mysteriösen Todesfall: ein junger Mann wurde von einem Tier zerfetzt. Die Spuren sind jedoch widersprüchlich und führen ihn immer tiefer in ein Rankengeflecht aus Intrigen.

Dieses Buch habe ich vom Autor Jan C. Sander als Rezi-Exemplar bekommen und sage vielen Dank dafür.

Als ich das Buch angeboten bekam, konnte ich mit dem Titel nichts anfangen. Das Cover sieht zwar toll aus, aber mit dem Klappentext und der Leseprobe konnte ich es nicht in Verbindung bringen…. 
Also fand ich den Titel ziemlich „komisch“, aber die Vorstellung des Buches vom Autor und die Leseprobe machten mich neugierig – zumal ich Fantasy nicht oft lese.
Aber gut das ich nicht an Hand des Covers und Titel entschieden habe, sonst hätte ich ein Buch verpasst das mir gut gefallen hat.

Es ist, wie der Klappentext schon sagt, eine Highfantasy.
Hier gibt es Orks, Zwerge und das Folk der Halbelfen – aber auch noch Menschen.
Dementsprechend sieht die Welt aus.
Viel Industrie mit viel Stahl und Glas der Reichen und Industriellen gibt es dort genauso wie verwahrloste Gegenden, in denen die niedrigeren der Bevölkerung wohnen und in der es Bandenkriege gibt.
Und dazwischen findet man die Natur, und Zeichen von Elfen und Zwergen.
Es gibt von allem etwas, von dem einen mehr, von dem anderen weniger.
Wenn man statt der Fantasy-Wesen ganz normale Menschen genommen hätte, dann hätte es auch eine Geschichte mit Mordfall in unserer realen Welt sein können.
Denn auch in dieser Geschichte herrschen Themen – und zwar wichtige, die die ganze (Fantasy)Welt betrifft:
Die Natur wird ausgerottet, Intrigen, Politik, Ausgrenzung und noch einige mehr.

Wie gesagt, ich lese nur wenig Fantasy und da muss dann schon eine Geschichte daher kommen, die nicht nur das „übliche“ mit sich bringt.
Und genauso eine Geschichte ist diese.
Hier bekämpfen sich nicht nur irgendwelche Fantasy-Wesen um die Herrschaft für irgendetwas zubekommen und am Ende siegt der Held, der die Welt rettet.
Worum es hier geht kann man auch ohne Probleme in der heutigen Welt sehen. Bei uns sind es die Menschen, also wir selber, die die Natur vernichten – auch wenn es immer noch welche gibt, die das zu verhindern versuchen und gegen die Vernichtung der Natur ankämpfen.
Darum geht es in dieser Geschichte und langsam erschießt sich dann auch der „komische“ Titel.
Ja er passt haargenau, genau wie das Bild.
Das Ganze entwickelt sich wie von selbst um den Mordfall, in dem der Halbelf Serahil ermittelt.
An dem Fall finde ich auch sehr gut, dass sich die Lösung erst nach und nach erschließt, denn nichts ist langweiliger für mich, wenn ich schon nach den ersten fünfzig Seiten weiß wer der Täter und was sein Motiv ist.
Obwohl das Buch nur etwas über 300 Seiten hat, so ist die Geschichte doch sehr komplex.
Serahil hat seine Quellen – auch im „Untergrund“ und nur langsam kommen die Intrigen zu Tage, die zum Mord geführt haben, die bis in die obere Etage der Politik führen.

Der Autor hat hier eine spannende Geschichte geschaffen, die flüssig zu lesen ist und viel Kopfkino produziert in der ich mittendrin sein durfte.
Die einzelnen Figuren hatten alle einen eigenen Charakter und waren dadurch sehr authentisch – egal welches Wesen. Jedes war ein Individuum.
Serahil war mir sehr sympathisch, genau wie Alya, die mit Serahil zusammen ermittelt. Aber auch Kazina, die Ork-Frau, konnte ich gut in ihrer Zwickmühle verstehen.

Was ich allerdings sehr schade finde. Ist die Qualität der Taschenbuchausgabe.
Ich bin immer sehr pingelig mit meinen Büchern, aber alles vorsichtige Lesen hat nicht verhindern können, das es am Ende aussah wie malträtiert.
Die Deckel waren nur minimal fester als bei einem normalen Schul-Schreibheft. Die Farbe verschwand an den Kanten und ging sogar nur vom Festhalten ab.
Kein Buch, das ich nach dem Lesen noch im Regal stehen haben möchte, sondern hinter einer Schranktür verschwindet.
Ich hoffe doch sehr, dass die nächsten Abenteuer von Serahil eine bessere Qualität haben, denn diese hat die Geschichte echt nicht verdient. 
 
Mein Fazit:
Eine Fantasy-Geschichte mir neuer Idee, die mich von Anfang bis Ende fesseln konnte.
Ein für mich gelungenes Debüt, bei dem ich auf den nächsten Teil gespannt bin.
Von mir gibt es eine Empfehlung für alle Fantasy-und Krimifans und die, die mal ein Buch mit anderer Idee lesen möchten.

 
*****WERBUNG*****

Mein Buch
Das Grün umschlingt das Eisen 
Ausgabe – Softcover
Seiten – 312
ISBN –978-3-00-057896-0
Erschienen – Okt. '17
Verlag - Sander, Jan C.
Selfpublishing

Nachtrag:
Das Buch wird inzwischen über einen anderen Shop vertrieben!

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