!! Liebe Autoren und Verlage,
da ich noch einiges nachzuholen habe, nehme ich zurzeit keine Rezi-Anfragen an.
Wenn ich wieder Zeit habe, werde ich diesen Text löschen und nehme gerne wieder Anfragen für Rezi-Bücher an. !!
Vielen Dank und beste Grüße

Samstag, 13. September 2014

Das verschollene Reich - von Michael Peinkofer

Klapptext:

"Hier in meinem Land gibt es Fische, deren Blut purpurn färbt"
Johannes Presbyter in einem Brief an: Kaiser von Byzanz

Jenseits des Orients existiert ein geheimnisvolles Land, mächtiger und größer als alle Reiche des Abendlands: das Reich des Priesterkönigs Johannes. Auf vielen Karten ist es verzeichnet, in Liedern wird es besungen. Viele haben es gesucht - doch nie ist jemand von dort zurückgekehrt. Nur eines weiß man sicher: Es ist ein Reich der Christen.Als die Kreuzfahrer befürchten müssen, dass Jerusalem in die Hände Saladins fällt, entsendet Königin Sibylla den Benediktinermönch Cuthbert und seinen Adlatus Rowan auf die Suche nach dem legendären Reich. Und nur eine kann ihnen den Weg weisen: Cassandra, eine junge Frau, die von unerklärlichen Visionen geplagt wird. Weder Rowan noch Cuthbert ahnen, dass sie sich damit in die Grenzen nicht nur der bekannten Welt, sondern auch ihres Glaubens begeben.

Ein farbenprächtiger Historischer Roman über das größte Mysterium des Mitelalters ...


Dem kann ich mich nur anschließen! Durch Zufall hab ich mir wieder ein Buch von Michael Peinkofer gekauft und wieder war es echt spannend und interessant. Dass ich schon eins von ihm hatte, hab ich erst in der kurzen Autoren-Bio im Umschlag gelesen.
Das Buch hat schon eine tolle Aufmachung. Hardcover mit Schutzumschlag, der schon mittelalterlich abgegriffen aussieht mit Bild in Goldprägung. Im Buch sind vorne und hinten eine Karte der Schauplätze zu der Zeit, so dass man die Wege der Figuren in der Geschichte folgen kann. Außerdem gibt es auch noch eine Liste mit den wichtigsten Personen der Geschichte
Ich liebe solche Bücher!
Die Geschichte ist sehrt spannend erzählt. Nach jedem Kapitel wechselt die Szene und man will einfach wissen wie es da weitergeht, wo man grad aufgehört hat. Dann kommt man wieder zu der Stelle und will auch gleich wieder wissen, wie es da weiter geht, wo man nun grade herkommt - und das geht das ganze Buch durch so.
Sehr interessant auch wieder die historischen Hintergründe, mit Figuren die es tatsächlich gegeben hat und ein geheimnisvolles, unentdeckte Land, wonach man heute noch suchen könnte, denn der sagenumwobene Brief von dem Priesterkönig Johannes gibt es wirklich.
Darauf hat der Autor die ganze Geschichte aufgebaut, in einer Zeit, wo Christen aus dem Abendland Jerusalem ihr Eigen nannten und die Sarazenen es zurück erobern wollten.
Die Geschichte wird erst in zwei Strängen erzählt, die vierzehn Jahre auseinander liegen. Danach kommt ein weitere Strang hinzu und doch sind alle miteinander verbunden, ohne das der "Rote Faden" verloren geht. Im Gegenteil! Man kann teilweise die Zusammenhänge schon erahnen und auch wenn sie stimmen, kommt wieder eine Wendung, mit der man doch nicht gerechnet hat und am Ende laufen alle Stränge zu einem zusammen und selbst die Verräter müssen merken, dass sie verraten worden sind.
Wer dann am Ende allein dasteht und wer was gewonnen hat - oder verloren, das ist teilweise in der Geschichte des Mittelalters verankert und teilweise der Fantasie des Autoren zuzuschreiben und doch ist es eine stimmige Geschichte in einem kleinen Teil des Mittelalters und dessen Mysterium.
Fazit: Ich war auch bei diesem Buch vom Schreibstil und der Geschichte total gefangen und habe es nur zwischendurch widerwillig aus der Hand gelegt, wenn das RL laut rief, ansonsten war ich ganz bei den Figuren im tiefsten Mittelalter anno 1151 – 1188.




***************
Meine Ausgabe (auch als E-Book) mit Blick ins Buch
Ausgabe - Hardcover
Seiten - 560
ISBN - 978-3-7857-2464-4
Verlag - LÜBBE
 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

**Alle Rechtschreibfehler sind volle Absicht! Zusammen ergeben sie eine geheime Nachricht mit der ich versuche, die Weltherrschaft an mich zu reißen…** ;-) Wen das nicht stört und mutig genug ist, der darf mir gerne einen Kommi dalassen. Ich freu mich! :o)