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Liebe Autoren und Verlage,
zurzeit bin ich mit Rezensions-Bücher ausgebucht und bitte um eine Pause.
Sprich, ich nehme erst mal keine neuen Anfragen an.
Wenn ich wieder Platz habe, werde ich diesen Text löschen.
Vielen Dank für Euer Verständnis und natürlich auch das ich Eure Bücherlesen darf
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Sonntag, 4. September 2016

Harry und der Tod am Regenberg - C. Harry Kahn

Klapptext:

Während in der kanadischen Stadt Vancouver alle Vorzeichen auf die Olympischen Winterspiele 2010 stehen, wollen Fotograf John Watson und sein Terrier Harry nur eins: eine wohlverdiente schöpferische Pause einlegen und einfach das Leben genießen. Doch statt Ruhe, die sie gesucht haben, findet Harry eines Tages eine Leiche, sein Herrchen wird wider Willen zum Helfer der Polizei und eines semiseriösen Filmproduzenten, und beide stecken mittendrin in einem turbulenten Fall.
Unterstützung erhalten Watson und Harry von Inspektor Philip Marlowe, der reizenden Assistentin  Sally Potter und dem Squamish-Indianer Andrew Black Eagle. Die Spur führt von der Leiche zu einem Naturschutzgebiet und einer dubiosen Baufirma, in der man buchstäblich über Leichen geht.


Mit Witz, Herz und Schnauze meistert das sympathische Ermittlerduo Watson und Harry seinen ersten Fall.
Der Kriminalroman bietet pointierte Dialoge, Situationskomik und augenzwinkernde Ironie vor der wunderschönen kanadischen Metropole Vancouver.



Für dieses tolle Buch bedanke ich mich recht herzlich beim Autor C. Harry Kahn 

Mit diesem Buch bekam ich einen Kanada-Krimi angeboten und ich bin total begeistert!
Harry ist ein kleiner Hund, kleiner als manche Katze und lebt mit seinem Herrchen „Dr.“ Watson zusammen.
Die Beiden sind ein eingeschweißtes Team, was das Zusammenleben angeht und ihrer beider Gewohnheiten ergänzen sich perfekt.
John Watson ist ein freischaffender Fotograf, der in Vancouver einmal ausgiebig Pause machen möchte.
Als Harry bei einem Waldspaziergang eine Leiche findet ist es allerdings aus mit der Ruhe der Beiden. Watson muss nicht nur eine Aussage über seinen Fund machen, er wird auch kurzer Hand zum Tatortfotograf angeheuert, da der polizeiliche grad nicht erreichbar ist.
Dann meldet sich auch noch ein ehemaliger Auftraggeber von Watson, der ihn damals allerdings mit seinem Honorar übers Ohr gehauen hat.
Nach der ersten Ablehnung nimmt Watson doch den neuen Auftrag an. Er soll mit seinen Fotos dokumentieren, dass der Bau der Olympiaeinrichtungen der Umwelt nicht schadet.

Aber tun sie das wirklich nicht?
Warum ist Watsons Vorgängerin bei diesem Auftrag die Tote?
Und was hat das Ganze mit Mr. Tao und den Squamish- Indianern zutun?

Spannende Fragen, spannende Geschichte.
Eine Geschichte die von einem Schreibstil getragen wird, den ich so noch nicht gefunden habe.
Er ist leicht zu lesen, sehr bildlich, voller Humor und Anspielungen, auch ohne reißerische Szenen, aber mit viel Persönlichkeit und ohne immer alles deutlich beim Namen zu nennen – OHNE das etwas fehlt.
Als Beispiel:
Bei einer wirklich gefährlichen Flucht beschreibt der Autor sehr bildlich wie der Fahrer des Fluchtautos am Fluchen ist, ohne auch nur ansatzweise einen Fluch zu benennen.
Ich habe trotzdem die ganze Palette der Flüche „gehört“ und hab selbst im Fluchtauto gesessen!
Was andere Autoren namentlich aufschreiben, klappt durch den Erszählstil hier ganz ohne.
Was nicht heißen soll, das andere Szenen nicht genau benannt werden.

Das Gesamtpaket ergibt eine Mischung aus allem und ist wie ein Spiel mit Worten und Ausdrucksweisen, die man zwar alle kennt, aber im Alltagstrott so nicht benutzt – ohne das es sich dabei abgehoben, überheblich oder gestelzt anhört.
Auch wenn viele lustige Bemerkungen zu gewissen Szenen fallen, so ist die Geschichte nicht weniger spannend und gefahrlos für das Duo Harry und Watson und deren Helfer.
Bei nur 160 Seiten gilt auch hier: Am Ende sind keine Fragen mehr offen und Fall gelöst.
Die einzige Frage, die doch noch bleibt: In welches Abenteuer die Beiden als nächstes hineinstolpern, denn dies war erst der erste Fall des Duos. 
Und wem da jetzt ein paar Namen bekannt vorgekommen sind, der erfährt auch im Buch wie es sich damit verhält. ^^

Mein Fazit:
Ich war und bin immer noch von dem Duo begeistert.
Ein Krimi mit Herz, Witz und Spannung, der einiges aufdeckt was vielleicht in Wirklichkeit gar nicht so abwegig war, zum Bau der Einrichtungen für die Olympischen Winterspiele 2010.
Dieses Buch kann ich jedem empfehlen, der mal keine trockene kriminalistische Profilerarbeit lesen will!

**************
Meine Ausgabe mit Blick ins Buch
Ausgabe - Taschenbuch
Seiten - 160
ISBN - 978-3-98841-353-4
Erschienen - Okt. 2007
Verlag - Schardt Verlag

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