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Liebe Autoren und Verlage,
zurzeit bin ich mit Rezensions-Bücher ausgebucht und bitte um eine Pause.
Sprich, ich nehme erst mal keine neuen Anfragen an.
Wenn ich wieder Platz habe, werde ich diesen Text löschen.
Vielen Dank für Euer Verständnis und natürlich auch das ich Eure Bücherlesen darf
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Montag, 9. Februar 2015

Mehr als Worte sagen - Nan Rossiter

Klapptext:



Die Liebe einer Mutter - und das Geschenk einer zweiten Chance


Callie kommt zurück nach New Hampshire, in das einfache Farmhaus ihrer Kindheit. Sie kommt nicht freiwillig. Sie kommt, weil ihr alter Vater Hilfe braucht. Und weil ihr kleiner Sohn Henry eine ruhige Umgebung braucht. Denn Henry ist Autist. 
Doch dann trifft sie Linden Finch wieder, ihre Jugendliebe. Und Linden entwickelt eine ganz besondere Beziehung zu Henry. Ganz leise regt sich in Callie eine Hoffnung - Hoffnung auf ein neues Leben für sie und alle, die sie liebt.



Der Klapptext und auch das Cover hatten mich neugierig gemacht: Die Geschichte an sich ist auch nicht schlecht, aber mit nur 278 Seiten zu kurz, wie ich finde.

Im Prolog erkennt man, das Callie nun schon ihren Platz gefunden hat und in der folgenden Geschichte erzählen ihre Erinnerungen ihren Weg dorthin. 
Callie ist früh Mutter geworden, hat deswegen ihre Jugendliebe verlassen und ist von ihrem Heimatort weg gegangen. Als ihr Sohn ins Kindergartenalter kommt, wird festgestellt dass er ein Autist ist. 
Callie ist damit total überfordert und gerade in der Zeit muss sie zurück an ihren Heimatort, da ihr Vater vom Pflegeheim mit einem Herzinfarkt ins Krankenhaus gekommen ist. Sie zieht in das Haus ihres Vaters mit ihrem Sohn und alte Erinnerungen an damals stellen sich zusätzlich zu dem ganzen Stress mit ihrem Sohn, den sie nicht versteht, und ihrem Vater ein.

Gut fand ich an dem Buch, das man auch von Anfang an Linden kennen lernen konnte, da man Absatzweise parallel auch ihn begleiten durfte. Linden ist, von seinen Tieren mal abgesehen, immer noch allein und konnte Callie in all den Jahren nicht vergessen.
In dem kleinen Ort bleibt es natürlich nicht lange ein Geheimnis, das Callie wieder zurück gekommen ist und so bleibt es nicht aus, das sich die Wege von Linden und Callie wieder kreuzen und auch zusammen weiterlaufen.
In welche Richtung und wie es endet werde ich an dieser Stelle natürlich nicht verraten.

Die Geschichte hat wirklich Potential, doch irgendwie ist es nicht ausgeschöpft worden.
Auch kam mir beim Lesen im Hinterkopf auf einmal der Gedanke, dass doch etwas viele Zufälle vorkamen. Sie selber war mit dem Autismus überfordert und auf einmal gab es in ihrem Umfeld gleich mehrere Personen, die mit Autismus auf verschiedener Weise zu tun hatten.
Am schönsten fand ich noch die Szenen mit Linden und dem kleinen Henry, auf den Linden immer öfter aufpasst, um Callie zu entlasten, damit sie ihren Vater im Krankenhaus besuchen kann.
Bei Linden ist der Kleine wie ausgewechselt, er entdeckt immer mehr an dem Kleinen und verständig sich mit ihm auf ganz natürliche und liebenswerte Weise. Irgendwie standen die Beiden mir immer näher, als Callie mit all ihrer Ungeduld. Sicher konnte ich verstehen, wie sie sich Sorgen um ihren Sohn und auch um ihren Vater machte. Das ihr alles über den Kopf zu wachsen scheint und sie mit manchem überfordert ist. Aber dennoch konnte ich mit ihr nie so warm werden wie mit Linden und dem kleinen "Hen-Ben".

Ich will das Buch damit ganz bestimmt nicht schlecht reden, aber ich hätte mir gewünscht, dass die Geschichte etwas mehr in die Tiefe gegangen wäre und die Beziehung zwischen Henry und Callie etwas intensiver gewesen wäre. Ein paar mehr Kapitel hätten da mehr Platz gegeben.

Mein Fazit:
Alles in allem eine schöne Geschichte, die an manchen Stellen meiner Meinung nach zu kurz kam und mit dem Potential mehr Tiefe gut getan hätte aber trotzdem lesenswert ist.



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Meine Ausgabe
Mehr als Worte sagen 
Ausgabe – Taschebuch
Seiten - 278
 
ISBN - 978-3-86365-447-4
Erschienen - Neuauflage 2013
Verlag - Weltbild


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